Mittwoch, 8. März 2017

Wohnzimmer zum zigsten - mit dem perfekten Teppich

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Einen Interior Post gab es schon eine Weile nicht mehr. Das mag daran liegen, dass ich euch mit der Lieferung des neuen Sofas vor ziemlich genau einem Jahr gesagt habe, dass ich fertig eingerichtet bin *klick*. Nun ja, ich habe schon damals angemerkt, dass ich noch nicht ganz, ganz sicher bin, ob sich vielleicht ein Teppich im Wohnzimmer noch gut machen würde. Ich war wirklich und allen Ernstes bis Ende Oktober 2016 - also mehr als ein halbes Jahr - auf der Suche nach einem passenden Objekt. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass ich dann doch noch endlich fündig wurde und ich einfach falsch gesucht habe. Aber an dieser Stelle möchte ich das doch noch etwas ausführen.


Ich dachte ja, dass ich einen hellgrauen Kurzflorteppich so lang und breit wie das Sofa möchte. Ziemlich gross also. Aber zum einen fand ich weder die passende Farbe. Die meisten waren mir zu dunkel und das dünkte mich mit dem grauen Sofa dann alles etwas schwer sowie erdrückend. Zum anderen fand ich nicht die richtigen Materialen. Diejenigen Teppiche, die mir an sich gefielen oder die richtige Farbe hatten, waren alle Hochflor und das find ich mit Staub etc. irgendwie etwas naja, unhygienisch, bin ich doch ohnehin kein grosser Fan von Teppichen. Ja, wenn ich an sich kein Teppichfan bin, wieso denn überhaupt einen. Auch das kann ich euch erklären. Ich fand die Hay Tray Tables resp. den DLM Hay Tisch auf dem nackten Parkett irgendwie nicht schön. Mir hätten sie besser auf einer farblich anderen Unterlage als dem Ocker gefallen. Wie auf etwas Hellem. Der Wichtigste Punkt allerdings, weshalb mich die Teppichsuche nicht restlos überzeugt hat, war, dass ich das Ganze irgendwie zu gross fand und unpraktisch für den Sommer. Der Teppich befände sich nämlich in der Schneise zum Balkon und dort draussen ist der Boden im Sommer nicht immer makellos. Komm ich dann mit nicht sauberen Füssen wieder rein und latsche über einen hellgrauen Teppich, ja dann viel Spass. Hinzu kommt die Giesskanne mit der ich auch immer dort durch laufe, um die Blumen auf dem Balkon zu giessen und da schwappt mir regelmässig etwas über. Einen Teppich nur im Winter und im Sommer das Ganze aufrollen und irgendwo verstauen, fand ich bei einer Grösse von sicherlich 160x230cm doch eher unpraktisch. Und auch schwer.


Also habe ich immer gezögert den Bestellknopf final abzudrücken. Zig mal habe ich mir irgendeinen Teppich in meinen Warenkorb gelegt. Bis ich auf Instagram die Erleuchtung fand. Die Erleuchtung, die an sich schon immer diskret und in etwas anderer Art auf mich im Schlafzimmer wartete. Auf Instagram bin ich nämlich über ein Bild gestolpert, das ein ähnliches Wohnzimmer wie unseres zeigt. Zumindest waren ein graues Sofa, die Hay Tray Tables und eben ein Teppich mit drin. Kommt unserem sehr nahe. Bis auf eben den Teppich. Und genau auf diesem Bild habe ich mich in den Snohvit Teppich von Molekule verliebt, die grosse Schwester von Peter, der bereits unser Schlafzimmer verschönert und bevor das neue Sofa kam unser Wohnzimmer (hier und hier). Beim Nachfragen, was für ein Teppich das denn ist, bekam ich die Antwort, die ich eigentlich hätte kennen müssen. Von Molekule. Ah ja, das kenn ich doch. Von denen habe ich ja bereits einen. Vor die Stirn klatsch. Hätt ich mir auch denken können. Und wieso kam mir diese Idee nicht schon viel, viel früher!? Dabei war an sich alles schon immer direkt vor meiner Nase. Nochmals vor die Stirn klatsch.


Auch über Peter bin ich damals übrigens auf Instagram gestolpert und die norwegischen Shopinhaber waren so lieb und haben mir den Teppich in die Schweiz geliefert. Mittlerweile schiffen sie aber ohnehin international und so war es ganz einfach zu meinem Teppich zu kommen. Snohvit hat die perfekte Grösse, so dass ich Sommer mit den Füssen nicht drüberlatsche. Er bringt aber dennoch die Tische besser zur Geltung, so wie ich mir das vorgestellt habe. Er ist diskret in der Farbe, hell, so dass das Ganze nicht dominant, dunkel und überladen wirkt. Er lässt sich gut staubsaugen, da sich der Staub nicht in den Filzkugeln versteckt, wie in einem Hochflorteppich. Auch wenn Mr. C. meint, der Teppich sei heikel, so finde ich das gar nicht. Klar sieht man Brösel oder Fusseln. Aber das ist nichts, was unser Dyson nicht schaffen würde. Der Teppich ist also alles, was ich wollte und doch so anders als ich mir das ursprünglich vorgestellt habe. Dies könnte ich übrigens nicht nur für den Teppich so unterschreiben, sondern auch für mein Leben, aber das ist eine andere Geschichte….Bleiben wir beim Interior.



Was auch ersetzt oder zumindest der Jahreszeit entsprechend ausgetauscht wurde, sind die rosa Kissen auf dem Sofa. An sich wollte ich damit ja einen kleinen Farbtupfer in der sonst sehr monochromen Einrichtung schaffen. Aber mir war das – obwohl dezent – doch immer irgendwie zu viel an Farbe. Ich muss selbst über mich lachen, wenn ich das schreibe. Aber ganz ehrlich, es stach mir immer sofort ins Auge und so habe ich die kürzeren Tage als Ausrede genommen, passend zum Herbst und Winter, die Farbkissen durch welche in Schwarz-Weiss-Optik zu ersetzen. Auch wurden die mehrheitlich weissen Accessoires – wie die Kerzenständer oder Vasen – durch Schwarze von by Lassen ersetzt. Die hatte ich schon, sie haben einfach im Sommer einer helleren Dekoration Platz gemacht. Diesen Frühling mache ich das bestimmt wieder gleich. Ganz bald also. Das Fell auf dem Sofa ist jetzt nach unseren Skiferien nämlich schon wieder verstaut. Ob die rosa Kissen allderings auch wieder auf dem Sofa Platz nehmen dürfen, weiss ich noch nicht. So gefällt es mir wirklich gut, auch wenn die Tage wieder länger werden.


Wer ganz genu hinschaut, sieht übrigens auch das mein geliebter Eames Schaukelstuhl aus dem Wohnzimmer ausgezogen ist. Nun steht dort ein grosser, grauer Puff mit Knot Kissen, der Mr. C. als Fussablage für TV Abende dient. Aber keine Angst, den Schaukelstuhl habe ich natürlich behalten. Er ziert jetzt das Schlafzimmer. Und der Stuhl von dort ist ins Arbeitszimmer gezogen. Wenn man irgendwo anfängt, führt das eine zum anderen und es wird alles umgekrempelt. Wenigstens kann ich so immer ein klein wenig neu einrichten. Macht schliesslich Spass.


Zu guter Letzt haben wir auch noch einen neuen Mitbewohner. Das Zebra von Kay Bojesen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Zebra und dem Äffchen. Dreimal dürft ihr raten, weshalb ich mich dann für das Zebra entschieden habe. Genau, weil es monochrom ist. Wobei das Äffchen vielleicht doch noch irgendwann einziehen wird, ich fände es noch süss, wenn es vom Regal hängen und uns anlachen würde. Dann hätten wir mit dem Vitra Vogel auch einen kleinen Zoo in unserem Wohnzimmer. Nun bin ich rundum zufrieden, aber ich muss zugeben, dass das Wohnzimmer schon wieder etwas anders aussieht, da ihr, wenn ihr euch an meinen letzten Post erinnert, wisst, dass in der Zwischenzeit noch ein digitales Piano bei uns eingezogen ist. Jetzt hat es aber keinen Platz mehr und zudem liebe ich den Anblick des Klaviers. Trotzdem kann ich nicht versprechen, dass ich das nun für immer alles so belassen werde. Wäre auch langweilig irgendwie. ;-) Findet ihr nicht?


Aber, so habe ich Futter für einen neuen Wohnzimmer Post mit Klavier (und zum Glück ohne Ton, meine Anfänge mute ich nur mir zu) und Schlafzimmer mit Schaukelstuhl. Zudem ist klar. Erstens wird dieses Jahr nun endlich auch die Verkleidung des grässlichen Heizkörpers im Wohnzimmer in Angriff genommen und ebenso wichtig, unser Arbeitszimmer braucht dringend eine Neugestaltung und Optimierung. Der Stuhl vom Schlafzimmer packt das nicht alleine. So bin ich dann wieder für eine Weile beschäftigt und ich habe einen Raum mehr, den ich euch zeigen kann. Ach ja, und unser Balkon Loungetisch hat seinen Geist aufgegeben. Den gilt es dieses Jahr auch zu ersetzen. Und wenn ich schon mal dran bin..... :-) Ich halte euch an dieser Stelle (wieder regelmässiger) auf dem Laufenden. Hach, einrichten. Macht euch das auch so Spass?!


Wieso ich euch den Teppich nicht gleich im November gezeigt habe? Ich hab damals schon langsam das Wohnzimmer auf die Festtage eingestimmt. Ich wollte aber einen Interior Post, der zeigt wie unser Wohnzimmer ist und zwar im Alltag, nicht in der Adventszeit. Ihr sollt euer Augenmerk schliesslich auf den Teppich richten und nicht durch Lichterketten da und dort oder die Schale mit Weihnachtskugeln abgelenkt werden. Deshalb habe ich so lange gewartet, auch wenn es mir immer wieder in den Fingern gezuckt hat. Ich wollte euch mein Schätzchen schon sooooo lange zeigen. Heute hat es die ganze Bühne gekommen und ich hoffe, es erntet von euch einen tosenden Applaus.

Wie gefällt euch unser nicht mehr ganz sooo neue Teppich?

Alles Liebe,

Freitag, 17. Februar 2017

Gesunde Bananen Muffins - Brain Food

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Kürzlich habe ich einen Vortrag von einem Neurowissenschaftler gehört zum Thema lebenslanges Lernen und das Hirn im Alter. Es war so spannend, ich hätte dem Professor den ganzen Tag (statt nur 1.5 Stunden) zuhören können und hätte am liebsten sogleich seinen Kurs an der Uni belegt. Nun gut, ich kann wegen einem spannenden Vortrag nicht gleich mein ganzes Leben umkrempeln und nochmals die Schulbank drücken. Aber ich habe einige wichtige Erkenntnisse aus den 1.5 Stunden ziehen können. Nämlich: Demenz trifft nur ca. 1% der Bevölkerung. Wenn man also bei vielen älteren Leuten das Gefühl hat, sie werden dement, hat das hauptsächlich damit zu tun, dass sie ihr Hirn nicht mehr trainieren. Das heisst also, wenn man sein Leben lang sein Hirn fordert und etwas für den Kopf macht, dann schrumpft das Hirn im Alter nur geringfügig und man ist im Kopf fast noch so fit wie in jungen Jahren. Das Hirn besteht aus einem riesigen Netzwerk, das einfach immer gefüttert werden muss. Das können einfache Dinge sein, wie Tetris spielen oder Sudoku. Besser als nichts. Noch besser ist es allerdings, wenn man etwas Neues versucht zu lernen, um neue Netzwerke aufbauen zu können, andere Hirnregionen zu aktivieren. Und dann einfach immer üben, üben, üben.


Also habe ich mir überlegt, wie ich mein Hirn neu herausfordern könnte. Klar fordere ich meinen Kopf jeden Tag bei der Arbeit. Ich lese viel und muss dann natürlich das Gelesenen auch auf den Fall auf meinem Tisch anwenden, Analogien ziehen, schlüssige Argumente finden und überzeugen können. Aber das ist ja trotzdem irgendwie immer das Gleiche. Mir ist mein Kopf wirklich wichtig, ich bin ständig am Denken und so will ich natürlich, dass das auch noch bis ins hoffentlich hohe Alter so bleibt. Also wollte ich etwas Neues lernen.


Eine neue Sprache ist zwar toll, aber das Hirn hat auch die Fähigkeit zu vergessen, um Platz zu machen. Braucht man eine Sprache nicht immer wieder, so vergisst man sie effektiv. Geht mir so mit dem Französisch, das ich im Gymnasium wirklich gut beherrschte und nun ausser Bonjour fast keinen ganzen Satz mehr herausbringe. Eine Sprache eignet sich also nur, wenn ich die auch wirklich immer anwende und das geht fast nur, wenn ich entweder Leute im Umfeld habe, die diese Sprache sprechen oder ich regelmässig in ein Land mit dieser Sprache reise. Also schloss ich diese Möglichkeit eher wieder aus.


Und dann kam die Erleuchtung. Als Kind habe ich eifrig Ballett getanzt. Musik war und ist ein Teil von meinem Leben. Aber ich habe nie selber gelernt ein Instrument zu spielen. Ich hatte zwar mal ein Keyboard zu Hause und konnte etwas Noten lesen und wusste, welche Noten ich mit der rechten Hand, wo auf der Klaviatur drücken musste. Das war aber schon alles. Ich wollte zwar als Kind an sich Klavier spielen, aber da ich dafür erst ein Jahr den Flötenkurs hätte besuchen müssen und ich mit meinen erwachsenen 7 Jahren den Sinn daran absolut nicht erkannte, kam es dann nicht dazu und ich hatte die Musik ausschliesslich beim Tanzen. Klavier lernen ist also das ideale Projekt um mein Hirn bis ins hohe Alter auf Kurs zu halten. Ich muss lernen Noten lesen (was echt noch eine Herausforderung und eine Anstrengung für das Gehirn ist). Ich muss das Gelesene umsetzen und dabei entsteht erst noch ein wunderbarer Klang.


Wer mich kennt, der weiss, dass wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann wird das auch gleich umgesetzt. Umso überzeugender war mein Vorhaben, da Mr. C. Klavier spielen kann, er mir also dabei helfen kann es zu lernen. Zugleich kann er sich wieder an die schwierigen Stücke wagen, übt selber und trainiert sein Hirn, so dass auch er bis ins hohe Alter fit im Kopf bleibt. Also habe ich mich nach digitalen Pianos umgesehen. Die Dinger lassen sich mit Kopfhörer spielen, was bei einem blutigen Anfänger wie mir wichtig ist. Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass mittlerweile ein wunderschönes, weisses Digitalpiano in unserem Wohnzimmer steht. Ich bin verliebt und übe fleissig, so dass ich nun bereits Hänsel und Gretel mit beiden Händen spielen kann. Ich bin schon ein klein wenig stolz, auch wenn Mr. C. natürlich ganz andere Kaliber spielt. Ich zeig euch dann bestimmt beim Instagram Rückblick vom März das ein oder andere Bild. Ich habe zwar schon einen neuen Wohnzimmer Post vorbereitet, noch ohne Klavier, den zeige ich euch trotzdem und dann natürlich irgendwann auch einer mit dem Klavier. Die grosse Pflanze musste nämlich Platz machen.


Nebst üben, üben, üben um sein Hirn fit zu halten, braucht es zwischendurch aber auch etwas Entspannung. Sonst ist man irgendwann einfach nur ausgepowert und dann geht gar nichts mehr. Am besten geht Entspannung bei mir mit Essen und da kann man mit etwas Brain Food (Bananen, Nüssen, Vollkorn, Haferflocken etc.) sogar auch noch etwas für den Kopf machen (jetzt ist mir doch tatsächlich doch noch irgendwie der Link zum heutigen Rezept geglückt ;-)).

Das Rezept habe ich leicht angepasst von hier.

Zutaten

1/3 Cup geschmolzenes Kokosöl
1/2 Cup Ahornsirup (ca. 125 ml)
2 Eier (Raumtemperatur)
3 zerstampfte, reife Bananen (ca. 1 Cup)
1/4 Cup Milch (kann auch Nussmilch sein)
1 TL Natron
1 TL Vanille Extrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 3/4 Cups Vollkornmehl
1/3 Cup Haferflocken (plus etwas mehr zum Bestreuen)

Zubereitung

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wenn nötig, die Muffinform einfetten. Da ich mit Silikonförmchen arbeite, ist das nicht nötig. In einer grossen Schüssel das Kokosöl und den Ahornsirup vermischen. Eier zugeben und das Ganze gut schlagen. Die zerstampften Bananen, die Milch, das Backpulver, den Vanille Extrakt, das Salz und den Zimt unterheben. Mehl und Haferflocken in die Schüssel geben und alles mit einem Löffel so miteinander vermischen, bis der Teig gerade so vermengt ist.


Den Teig gleichmässig in die Förmchen verteilen. Nun noch etwas mehr Haferflocken auf die Muffins streuen und anschliessend kommen sie für 25 Minuten in den Ofen. Meine brauchten sogar noch etwas länger. Prüft am besten mit einem Zahnstocher, ob der Teig durch ist. Nach der Backzeit Muffins leicht auskühlen lassen, anschliessend aus den Förmchen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen. Sie schmecken frisch am besten, sind aber auch nach einigen Tagen luftdicht verpackt noch schön saftig und lecker.

Spielt ihr ein Instrument?

Alles Liebe,

Dienstag, 14. Februar 2017

Instagram Rückblick - Januar

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Auch das 2017 eilt voran und wir haben schon Mitte Februar. Höchste Zeit also für meinen monatlichen Instagram Rückblick, auch wenn ich gerne richtige Blogpost produzieren würde. Irgendwie komme ich im Moment kaum dazu. Zwei sind aber fast fertig und einer davon wird bestimmt noch diese Woche online gestellt. Den Blog gibt es noch und ich möchte wirklich wieder fleissiger werden. Die langsam länger werdenden Tage werden bestimmt etwas helfen. Zumindest werde ich wieder flexibler, wenn ich bei Tageslicht shooten will.

Jetzt aber hier ein kleiner Einblick in meinen Januar:

  1. Der Januar war bitterkalt und lieferte sogar bei uns im Flachland einiges an Schnee. So bin ich über Wochen dick eingepackt in meinen Kuschelpullis zur Arbeit gegangen. Andernfalls wäre ich wahrscheinlich fast erfroren.
  2. Am liebsten wäre bei der Kälte jeweils im Bett geblieben. Vor allem wenn es so schön kuschelig ist. Ich bin aber natürlich ganz brav jeden Morgen aufgestanden und durch die Kälte zur Arbeit. Nur am Wochenende bin ich dann dafür etwas länger als üblich unter der Decke geblieben.
  3. Noch immer grosse, sehr grosse Aesop Liebe. So langsam kann ich mit meiner Sammlung einen eigenen, kleinen Shop eröffnen. Aber meine Haut liebt die Produkte. Deshalb sehe ich nicht ein, etwas zu ändern.
  4. Sobald ich im Januar die ersten Tulpen irgendwo entdecke, kann ich auch nicht mehr widerstehen. Auch wenn sie meist nur ein paar wenige Tage wirklich schön sind, liebe ich den ersten Vorboten des Frühlings. Unsere schöne, aber mittlerweile riesige Pflanze musste übrigens im Wohnzimmer Platz machen. Wieso, das verrate ich euch im nächsten Blogpost, der noch diese Woche online gehen soll. Hach, ich liebe diese Spannungsbögen. ;-)
  5. Eine weitere grosse Liebe sind Eukalyptus Zweige. Die werde ich jetzt wahrscheinlich öfter besorgen, damit doch noch etwas Grün im Wohnzimmer ist.
  6. An kalten Tagen hat man wenigstens eine gute Ausrede, die Wohnung nicht zu verlassen und sich den ganzen Tag mit Essen zu beschäftigen. ;-)
Wer wissen will, was ich im Februar alles so erlebe oder wer nicht waren kann zu erfahren, weshalb die Pflanze im Wohnzimmer weichen musste, der schaut am besten bei mir auf Instagram vorbei.

Wie war euer Januar?

Alles Liebe,


Freitag, 3. Februar 2017

Quinoa Porridge mit Apfel und Zimt - ein warmer und gesunder Morgenbooster

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Meine treuen Leser wissen, wie gross meine Liebe zu Quinoa ist. Und wer mich noch nicht so gut kennt, der findet, wenn in meinem Rezepte A-Z gestöbert wird, dort so einige Rezepte mit dieser Zutat. Nebst Avocado einer meiner absoluten Favoriten und gern gesehener Gast hier in meiner Ecke. Meist besucht uns Quinoa in Form von einem Salat. Quinoa ist aber noch ganz anders einsetzbar und so hab ich es für einmal nicht als Abend- oder Mittagessen zubereitet, sondern zum Frühstück. Es soll hier schliesslich spannend und aufregend bleiben. Neues Jahr mit vielen neuen Überraschungen (auch wenn ich bisher etwas ruhig war). Ich möchte wirklich wieder mehr bloggen....



Hier in meiner Ecke zeige ich euch nur Rezepte, die mich wirklich überzeugen und die ich wirklich mag, so finden sich halt meine Lieblinge immer wieder. Damit es aber eben trotzdem nicht langweilig wird, bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen. Meist hilft mir Pinterest bei dieser Suche und ist eine wahre Quelle an Inspiration egal in welcher Hinsicht. Sei es Food, Interior, Mode, Beauty, DIY….Meine Pinnwände und Ideen werden immer mehr und leider werde ich in meinem Leben nicht alle Ideen umsetzen können. Aber immerhin sind sie so irgendwo festgehalten und wer weiss, was ich so mache, wenn ich dann in vielleicht 30 Jahren mal in Rente gehe. Ideen habe ich bis dann sicherlich mehr als genug. ;-)


Kommen wir aber zurück zum Quinoa. Ich muss sagen, Quinoa zum Früstück ist top. Es schmeckt und sättigt wirklich lange, ist so also der ideale Start in den Tag. Der nussige Geschmack von Quinoa passt zudem auch ganz wunderbar am Morgen. Insbesondere in Kombination mit Zimt und Apfel, wie im heutigen Rezept. Eine Kombination die einfach nur herrlich ist an einem kalten Wintertag. Und von denen gibt es in nächster Zeit bestimmt noch mehr als genug. Auch wenn es wieder etwas wärmer ist, so ist mir die eisige Kälten der letzten Wochen noch fest in den Knochen verankert.


Wer Quinoa mag, muss dieses Rezept wirklich mal ausprobieren. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Porridge statt mit Haferflocken einfach mit Quinoa in Milch gekocht. Ich muss zugeben, ich mag den Quinoa Porridge fast noch besser als den normalen. Auch von der Konsistenz her. Ich bevorzuge das leicht Knackige, den Biss, den man beim normalen Porridge definitiv nicht hat. Im fortgeschrittenen Rentenalter werde ich vielleicht dann den normalen Porridge bevorzugen. ;-) Ich werde berichten, falls ich mich bis dann noch an diesen Post erinnern mag…

Für 2 Portionen braucht ihr:

Zutaten

1 Tasse Quinoa
2 Tassen Milch
1 ½ TL Zimt
1 Apfel
Wenig Butter
1 Hand voll Pekannüsse
2 Datteln
2 TL geschrotete Leinsamen
2 Schuss Mandelmilch (es geht auch normale Milch oder eine andere vegane Milch)

Zubereitung

Quinoa in einem Sieb kalt abwaschen und mit der Milch und dem Zimt in einem Topf mischen. Auf mittlerer Hitze aufkochen und für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampf und aufgesogen ist. Noch kurz ziehen lassen.


In der Zwischenzeit den Apfel in Scheiben schneiden und diese in ganz wenig Butter von beiden Seiten je ca. 1-2 Minuten anbraten. Zur Seite stellen. Datteln halbieren, entsteinen und in Streifen schneiden. Pekannüsse grob hacken.



Ist der Quinoa gar, diesen auf 2 Schüsseln verteilen und je einen Schuss Mandelmilch drüber giessen, damit das Ganze nicht zu trocken wird. Mit den Apfelscheiben, den Dattelstreifen, den Pakannüssen und den Leinsamen garnieren und noch warm geniessen.

Habt ihr Quinoa schon einmal zum Frühstück probiert?

Alles Liebe,

Dienstag, 17. Januar 2017

Tomaten Chili und Ingwer Chutney - der ideale Käsepartner

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Inspiriert durch den Besuch an den Feiertagen bei Mr. C.‘s Eltern hatte ich mal wieder Lust ein Chutney zu kochen. Dort gabt es nämlich an einem Abend ganz wunderbare Chutneys, in die ich mich hätte reinlegen können. Schön feurig scharf und eine wahre Geschmacksexplosion im Mund mit all den leckeren Gewürzen. Obwohl es noch zig andere Leckereien gab, ass ich dazu einfach etwas Käse und eine Scheibe Brot. Mehr braucht es nicht, damit mein Foodie Herz glücklich ist und höher hüpft. Das (Food) Leben kann so einfach sein…


Also hab ich Pinterest nach Chutney Rezepten befragt. Keine so gute Idee, denn dort wird man förmlich erschlagen. Nun gut, meine Suche war auch etwas unspezifisch. Einfach mit dem Suchbegriff „Chutney“. Muss ich mich eigentlich nicht wundern. Genauso unspezifisch habe ich dann angefangen die Rezepte zu pinnen. So ganz ohne Plan, wie, wo, was. Egal. „Klingt gut, wird gepinnt“ war mein Motto. Ein paar Tage später dann habe ich die Rezepte mal etwas genauer studiert. „Mango Chutney, mmmhhhhhh lecker, aber das passt irgendwie besser zum Frühling.“ „Feigen Chutney, juhu, aber wo bekomme ich denn jetzt noch frische Feigen zu einem angemessenen Preis? Nächsten Herbst dann.“ „Da muss ich ja nur zwei, drei Zutaten miteinander vermischen, das ist zu einfach für einen Kochblog.“ „Huch, was für Gewürze und Zutaten sind das denn?! Wo krieg ich die denn überhaupt her?!“ Also auch keine Option. Und so hab ich mich von Rezept zu Rezept durchgehangelt, bis ich beim Tomaten Chili Chutney hängen geblieben bin. Einfach in der Zubereitung, mit Zutaten, die ich einfach im Supermarkt finde oder schon Zuhause habe. Das einzig einigermassen Exotische sind die Senfsamen. Aber auch die sind problemlos aufzutreiben (ich hatte sie schon). Ding, ding, ding, der Kandidat hat hundert Punkte und die Ehre ausprobiert zu werden.


Also habe ich mich ans Werk gemacht. Die Zubereitung an sich geht schnell und ist einfach. Einzig beim Einköcheln muss man etwas Geduld haben. Aber das geht ja praktisch von selbst. Nur hin und wieder braucht das Chutney etwas Aufmerksamkeit, indem man es umrührt und seine Konsistenz überprüft. Hat aber etwas Meditatives, das Köcheln lassen und Umrühren wie ich finde. Und der Geschmack, der in der Wohnung versprüht wird. Herrlich. Ein Hauch Exotik. Und bei den kalten Tagen, an denen ich das Haus nicht verlassen will (ihr erinnert euch *klick*), die ideale Beschäftigung.


Das Chutney ist geling sicher und wirklich lecker. Für mich persönlich dürfte es noch einen grossen Ticken schärfer sein. Also wer es scharf mag, der kann problemlos die doppelte Menge Chili zugeben. Oder die kleinen, scharfen, fiesen Chilis verwenden. So ist es nämlich überhaupt nicht scharf. Schmecken tut es aber natürlich trotzdem, insbesondere zu einem würzigen Hartkäse wie Gruyère. Ich stelle es mir auch ganz wunderbar zu einem Steaksandwich vor oder zu einem Kirchererbsenbratling.

Das Rezept habe ich von hier. Die Menge ergibt ca. 750 ml.

Zutaten

800g gehackte Tomaten aus der Dose (800 g mit dem Saft, das entspricht 2 Büchsen)
2 – 4 rote Chili, entsteint und grob gehackt
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
15 g Ingwer, grob gehackt
450 g Zucker
200 ml Weiss- oder Apfelessig (ich nahm Apfelessig, da ich den schon hatte)
1 TL Senfsamen
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die gehackten Tomaten in ein Sieb geben und Saft in eine Schüssel abtropfen lassen. Ein Viertel des Saftes (das entsprach bei mir ca. 125 ml) braucht ihr dann für das Chutney. Den Rest könnt ihr als Tomatensaft trinken oder für eine Tomatensugo verwenden.


Chili, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in einen Hacker oder einen Blender geben und zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten. Zusammen mit dem Zucker, dem Essig, den 125 ml Tomatensaft und den Senfsamen in einen Topf geben.


Das Ganze gut vermischen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Weiterköcheln lassen bis 1/3 der Flüssigkeit eingekocht ist. Das geht ca. 15 Minuten. Die abgetropften und gehackten Tomaten sowie die Senfsamen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Die Hitze leicht reduzieren und das ganze nun für 1 bis 1.5 Stunden einkochen lassen. Das Chutney ist fertig, wenn es dick und glänzend ist. Bei mir dauerte das Ganze 1 Stunde und 15 Minuten, bis die richtige Konsistenz erreicht war. Vor dem Servieren abkühlen lassen. In Glasbehältern ist es im Kühlschrank ca. 1 Monat haltbar.

Gerne möchte ich noch ein scharfes Chutney zaubern. Wer hat mit ein Rezept?

Alles Liebe,

Dienstag, 10. Januar 2017

Kale Chips - ein gesunder Superfood Snack

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das kalt draussen. So kalt, dass ich am liebsten die Wohnung gar nicht mehr verlassen möchte und das obwohl ich die Kälte eigentlich gewohnt sein sollte, habe ich doch meine ersten Lebensjahre in den Bergen auf 1‘800 M.ü.M. verbracht. Winter in den Bergen finde ich herrlich, aber bei uns mag ich das irgendwie so gar nicht. Erstens, weiss ich nicht, was ich zur Arbeit anziehen soll. Immer nur die dicken Kuschelpullis zu Hosen sind einfach langweilig. Im Moment aber die einzige Option, friere ich mir doch sonst meinen A…. ab. Zweitens die Schuhe. Immer die dicken Stiefel sind genauso langweilig. Aber mit anderen Schuhen breche ich mir ein Bein plus mache ich sie zur Sau, wenn die Trottoirs gesalzen sind. Die Salzränder gehen einfach nie wieder aus. Irgendwelche „schönen“ Schuhe mit ins Büro nehmen, das könnte ich ja schon, aber die Dinger immer hin- und herschleppen, habe ich auch keine Lust. So. Und drittens mag ich bei der Kälte einfach so gar nichts unternehmen, auch wenn die Schneelandschaft im Wald wunderschön ist.


Wie gesagt, ich liebe den Winter und den Schnee in den Bergen. Hier muss ich so viele Schichten anziehen, dass ich mich anschliessend kaum mehr bewegen kann. Und das Gesicht friert trotzdem noch immer. Meine Thermowäsche ist – wo könnte es anders sein – eben in den Bergen, wo ich sie eigentlich normalerweise brauche. Hätte doch nicht gedacht, dass ich die nun hier so dringend benötigen würde, bei den arktischen Temperaturen gerade. Egal. 2017 ist noch jung und es wird nicht gejammert. Zuhause mache ich aber trotzdem schon eine Runde auf Frühling, indem ich die ersten Tulpen gekauft und unser Wohnzimmer damit geschmückt habe. Ich konnte einfach nicht widerstehen, als bei uns im Supermarkt schon Tulpen ausgestellt wurden. Kaum ist die Weihnachtsdeko weg, darf ein Hauch Frühling einziehen. Schliesslich werden auch die Tage schon wieder länger, auch wenn ich das bewusst noch nicht merke. Es ist so.


Da ich keine Lust habe in die Kälte zu gehen und irgendwann genug genetflixt habe, habe ich die Zeit Zuhause genutzt, etwas zu kochen und für den Blog zu shooten. Bei der Kälte hätte ich an sich gerne gebacken. Aber ihr erinnert euch bestimmt an den ersten Post im 2017 und meine Süssigkeiten Fressorgien über die Festtage. Noch mehr Winterspreck brauch ich definitiv nicht, einen Snack für den Netflix Nachmittag aber unbedingt. Und so habe ich vor einer Weile Kale Chips für mich entdeckt. Ja, auch das ein alter Zopf. Grünkohl oder wie er bei uns heisst Federkohl gilt in den USA schon lange als der Superfood und auch die Zubereitung als Chips ist so gar nicht neu und wurde auch schon auf diversen Blogs gezeigt. Egal. Hier hole ich das heute nach. Ich bin ja solchen Trends immer eher skeptisch gegenüber eingestellt. Hat man Lust auf Chips, soll man Chips essen und nicht eine halbherzige Alternative. Die befriedigt dann nämlich nicht. Wie zum Beispiel die Blumenkohlpizza, die bei uns fast Brechreiz ausgelöst hat. DAS war ja mal so gar nichts. Der Food Fail 2016 und deshalb auch nicht auf dem Blog zu finden. So etwas grässliches würde ich euch nicht zumuten. Sollte ich es nochmals ausprobieren und sollte dann das Rezept schmecken, werde ich berichten. Bei den Kale Chips ist das aber so ganz anders. Sie schmecken wirklich und weil sie auch wirklich kross werden, versprühen sie absolutes Chips Feeling.



Das Rezept habe ich übrigens von einer lieben Freundin. Bei ihr wächst der Federkohl im Garten, anscheinend wie Unkraut und ich muss zugeben, ich bin fast etwas neidisch auf die endlose Chipsquelle. Reichen bei uns 400 g Federkohl und zwei Bleche doch knapp als Snack für 2 Personen für einen Nachmittag.

Zutaten

Ca. 400 g Federkohl oder Grünkohl oder wie Kale bei euch auch immer heissen mag
3 EL frischen Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Ordentlich Salz
Etwas Pfeffer
2 Prisen Chilipulver (Curry, Paprika, Knoblauchpulver oder was euch schmeckt, geht auch)

Zubereitung

Als erstes müsst ihr den Kale chipsfertig rüsten. Dazu gilt es die dicken Stängel zu entfernen. Ich schneide einfach am dicken Stängel am Rand entlang, so ist der mal weg. Dann zerzupfe ich den Kale in grössere Stücke. Zu klein sollten sie nicht sein, gehen sie doch bei trocknen ziemlich ein. Ihr seht das hoffentlich auf den Bildern etwas besser, wie gross die Stücke sein sollten.


Kale waschen, trocken schleudern und dann noch für ca. 30 Minuten auf etwas Haushaltpapier vollständig trocknen lassen. In der Zwischenzeit Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Zitronensaft, das Öl und die Gewürze in einer Schüssel zu einer Marinade mischen. Kale ebenfalls in die Schüssel geben, alles miteinander vermengen und die Marinade mit den Händen gut in die Blätter einkneten.


Kale auf beide Bleche verteilen, so dass die einzelnen Stücke etwas Platz haben. Das ist wichtig, dass sie schön trocknen und kross werden. Nun kommt das Ganze für ca. 10 Minuten in die Ofenmitte. Nach 5 Minuten Backofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.


Behaltet die Chips etwas im Auge. Bei mir müssen es 10 Minuten sein, andernfalls sind die Chips nur am Rande kross und sonst noch etwas latschig. Bei meiner Freundin sind die Chips allerdings schon nach 7 Minuten fertig. Nach 10 wären sie verbrannt. Das hängt etwas von eurem Ofen ab. Die Chips sind fertig, wenn sie etwas wie Pergamentpapier aussehen. Am einfachsten probiert ihr und entscheidet dann.


Das ist auch schon alles. Ich kann euch diesen gesunden Snack wirklich nur wärmstens empfehlen. Es geht schnell und schmeckt. Beim nächsten Besuch werde ich bestimmt anstatt Chips die Variante mit Kale auftischen.

Mögt ihr diese Kälte?

Alles Liebe,